Kapitalanleger

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Wer in Deutschland wohnt, muss seine Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden, Veräußerungsgewinne u.ä. in Deutschland versteuern. Hierbei spielt es keine Rolle, in welchem Land diese Einkünfte erzielt werden. Die deutsche Steuer wird auch fällig, wenn das Depot bei einer dänischen Bank gehalten wird.

Achtung bei investeringsforeninger und deutschem Wohnsitz

Besondere Vorsicht ist hierbei im Jahr eines Zuzuges aus dem Ausland zu beachten. Besonders betroffen sind diejenigen, die einen Teil Ihres Geldes in Fonds (investeringsforeninger) angelegt haben.
Die Versteuerung der Fonds in Deutschland ist eine andere als in Dänemark. In Deutschland werden die Fonds in transparente und intransparente Fonds unterschieden. Transparente Fonds berichten die steuerpflichtigen Einkünfte rechtzeitig an den deutschen Bundesanzeiger, und auf Grund dieser Daten werden die Investoren besteuert. Intransparente Fonds berichten nicht, und Deutschland fingiert einen Betrag, der dann der deutschen Steuer unterworfen wird.
70% der Wertsteigerung eines Jahres zzgl. der Ausschüttungen werden als Ertrag angesetzt, mindestens jedoch 6 % des Wertes zum 31.12. des Jahres. Diese Pauschalversteuerung führt in den meisten Fällen zu einer sehr hohen Steuerbelastung.
Wer also beabsichtigt, von Dänemark nach Deutschland umzuziehen, sollte sich mit seiner Bank in Verbindung setzen und die Fonds vor dem Umzug prüfen lassen.

Grundsätzlich muss jeder, der in Deutschland wohnt und ein Depot im Ausland unterhält, in Deutschland eine Steuererklärung abgeben.
Insbesondere bei größeren Depots und mehren Finanzinstrumenten (Aktien, Obligationen, Fonds, Unternehmensanleihen) sollte ein Steuerberater zu Rate gezogen werden, da die steuerliche Beurteilung sehr komplex sein kann und die dänischen Bankbescheinigungen für Zwecke der deutschen Steuererklärungen oft nicht die richtigen Informationen liefern.

Dies wird in Zukunft eine noch größere Bedeutung erlangen, da die EU mit diversen Ländern, hierunter auch die Schweiz und Liechtenstein, Abkommen geschlossen haben, wonach die Länder den jeweils anderen Behörden die Kontostände und Erträge mitteilen, die dort erzielt worden sind.

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Roman Guschardzek

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Benjamin J. Feindt

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